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Verursacht durch das Feuerbrandbakterium Erwinia amylovora entstanden in den letzten Jahren in der freien Natur, im Obst-, Zierpflanzenbau, Baumschulwesen und Forst große ökologische und ökonomische Schäden.
Feuerbrand ist ein Beispiel dafür, wie durch den weltweiten zunehmenden Waren- und Personenverkehr ein Erreger sich in kurzer Zeit über fast die ganze Welt verbreiten kann. Befallene Wirtspflanzen auf hunderten von Autobahnkilometern verursachen eine rasend schnelle Verbreitung des Erregers bis in die hintersten Regionen.
Seitdem der Erreger 1959 in England nachgewiesen werden konnte und danach das Europäische Festland erreicht hat, gelang es ihm, sich bis heute über den gesamten Europäischen Raum auszudehnen.
Innerhalb dieser kurzen Zeit konnte das pflanzenschädigende Bakterium große Schäden anrichten.
Befallene und absterbende Wildgehölze in der freien Landschaft, absterbende Streuobstbestände, Existenzgefährdung von Erwerbsobstbaubetrieben und große Schäden im Gartenbereich sind zwischenzeitlich nicht zu übersehen.
Hinzu kommen die Probleme bei den Imkereien, die beim Einsatz von Antibiotika zum vorbeugenden Pflanzenschutz um den guten Ruf ihres Naturproduktes Honig bangen müssen. Bei der Abwanderung der Imker mit ihren Bienen aus Antibiotika behandelten Regionen entgehen den Bienen dadurch wichtige Nahrungsgrundlagen und den Pflanzen fehlt zur Arterhaltung der wichtigste Bestäuber.
Nur durch die reibungslose Zusammenarbeit der betroffenen Personenkreise, kann versucht werden, die Schäden durch Feuerbrand zu reduzieren.
Mensch und Tier können vom Erreger nicht befallen werden !!!
Weitere Inhalte :
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| Feuerbrand wird verursacht durch das stäbchenförmige Bakterium Erwinia amylovora.
Das Bakterium besitzt Bewegungsorganellen und ist aufgrund seiner Begeißelung in der Lage, sich sowohl außerhalb seines Wirtes ( epiphytisch ) als auch im Pflanzengewebe seines Wirtes ( endophytisch ) fortzubewegen. |
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| Nach Hagan, Gazaway und Sikora (Pflanzenpathologie Universität von Auburn) sind viele Vertreter der Familie der Rosengewächse wie auch mehrere Steinfrüchte für Feuerbrand anfällig.
Der Wirtspflanzenkreis des Feuerbrandes umfasst annähernd 130 Pflanzen-arten aus 40 Gattungen. |
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Nach der bakteriellen Besiedelung des Pflanzengewebes kommt es hier zu Funktionsstörungen, die bis zum vollkommenen Absterben des Pflanzengewebes führen können. Die Geschwindigkeit und Intensität der Schad- bzw. Absterbeerscheinungen ist abhängig von den unter ALLGEMEINE INFORMATIONEN angeführten Faktoren. ( Klima, Standort, etc.) |
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Hier finden Sie eine große Anzahl von Bildern zum Thema "Feuerbrand".
Alle Vorschaubilder können durch das Anklicken der Lupe in Originalgröße angezeigt werden. |
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Einfache Maßnahmen für den Praktiker
Nachdem Feuerbrandsymptome erkannt worden sind, stellt sich die Frage, wie korrekt vorgegangen werden muß.
Grundsätzlich:
Befallenes Pflanzenmaterial kann nur durch Rückschnitt, weit ins gesunde Pflanzengewebe, entfernt werden!!!
Es gibt nach derzeitigem Kenntnisstand keine heilenden Pflanzenschutzmittel gegen Feuerbrand !!! |
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Wie sollte aus biologischer Sicht vom Feuerbrand befallenes Pflanzenmaterial entsorgt werden?
1. Das befallsverdächtige Material sollte wo möglich an Ort und Stelle verbrannt werden, um den Erreger erfolgreich zu vernichten und eine weitere Verbreitung zu unterbinden.
Sofern das nicht möglich sein sollte, gibt es weitere Möglichkeiten, deren Sicherheit jedoch geringer ist als die zuvor genannte! |
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Weitere Domainadressen folgen im Laufe der nächsten Zeit.
1. Antibiotikarückstände im Honig
Zu diesem Thema verweisen wir auf interessante Artikel folgender Links :
www.aefu.ch/news/fbrand.htm
www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,114887,00.html
www.apiservices.com/index_us.htm?target=home_info.htm |
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